Annäherungsversuch abgelehnt: Wir passen nicht zusammen!

Diese Graphik zeigt bei genauerem Hinsehen, dass für neue Kohlekraftwerke und Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken kein Platz mehr sein wird. Wir brauchen sie nicht - im Gegenteil. Warum?

Nachdem es unmöglich geworden ist, die eneuerbaren Energien klein zu reden, versucht die deutsche Atomlobby die neue “Laßt-uns-alle-eine-große-Familie-sein”- Strategie. “Kernenergie und erneuerbare Energien ergänzen sich”, läßt sie verlauten. Stimmt nicht!

Der Bundesverband Erneuerbare Energien weist diesen Annäherungsversuch entschieden zurück (Pressemeldung hier). Der Klimalügendetektor kommentiert das unter dem Titel “Atomlobby - vergiftetes Angebot” (Lesen Sie hier). Und auch im Blog-Beitrag “Was hält uns noch auf?” wird dargestellt, warum es keine friedliche Koexistenz zwischen erneuerbaren Energien und atomarfossilen Energien gibt - wir passen einfach nicht zusammen! Grundlastkraftwerke gefährden den Ausbau erneuerbarer Energien.

Auch gestern war dieses Thema bei einer Diskussion der Europakandidaten in Mannheim wieder auf der Tagesordnung: Alle Kandidaten sind für strenge Klimaschutzziele (-80% bis 2050 in der EU). Bis die erneuerbaren Energien soweit seien (die angebliche Stromlücke), meinten die Kandidaten von FDP und SPD, brauche man eben noch Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke oder neue Kohlekraftwerke wie Block 9 in Mannheim. (Siehe dazu auch: “Glaubst Du das wirklich?“) Die Frage nach der (Un-)Verträglichkeit des Ausbaus Erneuerbarer Energien und des Betriebs von Großkraftwerken blieb von den beiden Kandidaten unverstanden und unbeantwortet.

Und noch etwas: Was mit dem Thema CO2-Abscheidung auf uns zukommt, kann man mittlerweile erahnen. EUROSOLAR hat gestern schon mal Landkarten zu geplanten IrRWEg von CO2-Lagerstätten und -Pipelines veröffentlicht (siehe hier).

1 Kommentar zu „Annäherungsversuch abgelehnt: Wir passen nicht zusammen!“

  1. Kohledämmerung: Wer zahlt die Zeche? sagt:

    [...] Bild anklicken. Auch ja, wo wir schon beim Thema Unsinn sind: erinnern Sie sich noch an die Stromlücken-Diskussion. Heute exportieren wir mehr Strom denn je (hier [...]

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