Bergstraße: Don Quijote auf dem Rückzug?
Nur an wenigen Orten in der Region hat man den Eindruck, dass der Ausbau der Nutzung der Windenergie von bestimmten Vertretern aus Politik und Verwaltung so vehement irrational, ja mit beinah religiösem Eifer bekämpft wird, wie an der Bergstraße, allen voran durch Landrat Wilkes. Da lässt es aufhorchen, dass der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Bauer nun gerade erklärt hat (gesamter Artikel in der Bürstädter Zeitung hier anklicken), man
verurteile die Windenergie nicht als “Teufelswerk” (Anmerkung: man beachte den “religiösen” Kontext!). “Wir setzen auf Freiwilligkeit und Überzeugung, nicht auf Zwang”, betonte der Bürstädter. Um bis 2020 zu schaffen, dass 20 Prozent des Stroms/der Wärme in Hessen aus erneuerbaren Energien stammen, müsse auch die Windenergie genutzt werden. Daher sollen den Kommunen keine Steine in den Weg gelegt werden.
Dreht sich der Wind? Stehen die “Flügelkämpfe” vor dem Ende? Das wäre etwas sensationell Neues. Denn bislang versucht man dem Ausbau der Windenergie von seiten des Kreises Bergstraße alle nur erdenklichen Steine in den Weg zu legen. Wir dürfen gespannt sein, ob diesen Aussagen auch Taten folgen. Nur dann haben die Kommunen eine Chance, energiewirtschaftlich autonom zu werden. Denn ohne die Windkraft wird das nicht gelingen.










