Erneuerbare haben ehrliche Preise
Bitte beachten Sie die folgende Meldung der Agentur für erneuerbare Energien:
Berlin, 19. Januar 2010 – In der Diskussion um die künftige Strompreisentwicklung ruft die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) alle Marktteilnehmer zu Ehrlichkeit und Transparenz auf. Die Stromverbraucher dürfen über die tatsächlich entstehenden Kosten der Energieversorgung nicht im Unklaren gelassen werden. Die Erneuerbaren Energien gehen in puncto Nachvollziehbarkeit ihrer Kosten mit gutem Beispiel voran.
„Die Erneuerbaren Energien haben ehrliche Preise“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der AEE. „So machen etwa im Strombereich die gesetzlich geregelten Vergütungssätze transparent, was Strom aus Windkraft, Solar- und Bioenergie tatsächlich kostet.“ Über diese so genannte EEG-Umlage hinaus seien bei Erneuerbaren Energien keine Folgekosten zu befürchten. „Hinter dem Preis für regenerativen Strom verstecken sich weder externe Kosten für Gesundheits- und Klimaschäden, noch verdeckte Subventionen durch steuerliche Sonderbehandlungen, noch die teure Beseitigung von Landschaftszerstörung oder hochgefährlichen radioaktiven Abfällen“, so Mayer weiter.
Solche Kosten entstünden indes bei der Energieerzeugung aus Kohle, Erdgas und Kernenergie und seien von der Allgemeinheit zu tragen. Dennoch tauchten sie auf keiner Energierechnung auf. Das sei von der Bevölkerung nicht gewollt: „Die große Mehrheit der Energieverbraucher will wissen, welche externen Kosten durch den von ihnen genutzten Energiemix entstehen“, so Mayer unter Berufung auf eine aktuelle Forsa-Umfrage vom Dezember 2009. Danach wollen 88 Prozent der Bundesbürger über die externen Kosten ihrer Energieversorgung informiert werden.
Auch die voraussichtliche Entwicklung der EEG-Umlage werde von Bundesregierung und Erneuerbare-Energien-Branche offen kommuniziert. „Dabei wird deutlich, dass die politisch und gesellschaftlich gewollte Energiewende nicht zum Nulltarif zu haben ist“, erläutert Jörg Mayer. In den kommenden Jahren sei nach Berechnungen der Branche sowie des Bundesumweltministeriums noch mit einem Anstieg EEG-Umlage zu rechnen. „Etwa zur Mitte dieses Jahrzehnts werden wir jedoch den Scheitelpunkt überschreiten“, so Mayer. Anschließend werden die gesetzlich vorgeschriebene Kostendegression für Erneuerbare Energien, Einspareffekte durch Massenproduktion sowie steigende Kosten für fossile Brennstoffe für ein stetiges Absinken der Umlage sorgen.
Für 2010 ist eine EEG-Umlage von etwa 2 Cent pro Kilowattstunde prognostiziert. Ein durchschnittlicher 3-Personen-Hauhalt beteiligt sich demnach mit rund 6 Euro pro Monat am Ausbau der Erneuerbaren Energien. „Das entspricht dem heutigen Preis von zwei Gläsern Bier oder wahlweise 5 Litern Benzin“, sagt Jörg Mayer. „Wir wissen aus der genannten Forsa-Umfrage, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung bereit ist, diesen Beitrag für den Umstieg auf eine dauerhaft umweltfreundliche und kostengünstige Stromversorgung zu leisten.“ Schon heute vermeiden Erneuerbaren Energien insgesamt mehr als 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen pro Jahr. Zudem schafft die Branche durchschnittlich 80 neue Arbeitsplätze – Tag für Tag.
Alle Ergebnisse der Forsa-Umfrage sowie druckfähige Vorlagen dieser und weiterer Infografiken finden Sie unter: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/detailansicht/article/4/forsa-umfrage-mehrheit-der-bundesbuerger-ist-fuer-ausbau-erneuerbarer-energien-bei-unverminderter-f.html.
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19. Januar 2010 um 16:48 Uhr
WAS BRINGT WINDKRAFT ? 30.12.2009
WAS IST DER GRUNDGEDANKE ?
Ob Klimaerwärmung oder nicht, sicher ist, dass die fossilen Brennstoffe nicht ewig zur Verfügung stehen werden. Wind dagegen gibt es immer.
WIE SIEHT DIE REALITÄT AUS ?
Der Wind bläst von Windstärke 0 (0-0,5 m/sec) bis Windstärke 12 (über 29,0 m/sec). Wind bläst folglich erstens nicht immer und zweitens sehr unterschiedlich stark. Entsprechend geben die Windkraftanlagen (WKA) von 0-3 m/sec keine, von 3-15 m/sec eine sich kontinuierlich verändernde Leistung zwischen 0 und der Nennleistung ab. Nur zwischen etwa 14 m/sec (Windstärke 7) und 25 m/sec (Windstärke 10) liefern WKA ihre Leistungs-Nennstärke. Bei stärkerem Wind müssen die Anlagen abgestellt werden (Anlagensicherheit).
WAS BEDEUTET DAS FÜR DAS STROMNETZ ?
Bei einem Feuerlöschteich kann bei Brand Wasser entnommen werden, das anschließend wieder aufgefüllt wird. Im Stromnetz ist das bedauerlicherweise nicht der Fall. Da müssen Verbrauch und Stromeinspeisung ständig in Übereinstimmung gehalten werden. Der Wind weht jedoch, wann er will. So betrug z.B. am 3.10.09 die maximal eingespeiste Leistung aller WKA in Deutschland 18.000 MW, die minimal eingespeiste Leistung am gleichen Tag allerdings nur 4.000 MW (1). Oft werden auch noch geringere Leistungen von 150 bis 300 MW registriert. Per Gesetz muss der Netzbetreiber diese Leistung, wie groß auch immer, abnehmen. Er hat also keine Handhabe, den Strom zum Abbau von Verbrauchsspitzen abzurufen.
WAS BEDEUTET DAS FÜR DIE KONVENTIONELLEN KRAFTWERKE ?
Die zum jetzigen Zeitpunkt installierte Windkraft-Leistung beträgt 25.000 MW. (Das ist bereits mehr als die installierte Leistung aller Atomkraftwerke von 21.000 MW). Um diese extremen Schwankungen – auch wenn sie in gewissem Umfang vorhersehbar sind – nach oben und nach unten abfedern zu können, sind parallel zu den WKA ständig konventionelle Kraftwerke im ungünstigen Teillastbereich fast gleicher Leistung zu betreiben (sog. Schattenkraftwerke) (2), (3), (4), (5). Mit wachsendem Zubau von WKA verschlechtert sich die Situation logischerweise immer mehr.
WIE GLEICHT MAN DAS ZUR ZEIT AUS ?
Durch die Topographie ist in Deutschland die Zahl der Pumpspeicherwerke limitiert. Man weicht also vorwiegend auf Gaskraftwerke (GKW) aus - Gas ist ein fossiler Brennstoff. Photovoltaik ist kein Ersatz, da dort die Problematik noch größer ist. Biomasse und Geothermie können bedingt eine Lösung für den ländlichen Raum sein.
KONSEQUENZEN:
• Mit jeder WKA steigt die Abhängigkeit von meist russischem Erdgas.
• Die erforderlichen Doppelinvestitionen in WKA und GKW und die Zwangsvergütung (EEG) führen zu einem überteuerten Strom.
• Durch den Parallelbetrieb von WKA und GKW entsteht in der Summe ein Mehr an CO2. Die Emissionen werden lediglich auf die GKW verlagert.
• Der Bau von WKA entwertet Immobilien um 30 % und mehr. Die sehr geringe lokale Wertschöpfung, wenn diese überhaupt zu erwarten ist (Gewerbesteuer), kann die Nachteile nicht ausgleichen.
• Für die betroffene Bevölkerung entsteht ein Potenzial von gesundheitlichen Problemen und sozialen
Spannungen.
ZITAT (6):„Der Politik geht es bei den Solardächern und Windflügeln schon lange nicht mehr um den Treibhauseffekt, sondern um die Schaffung von Sakralbauten für das neue Glaubensbekenntnis“.
20. Januar 2010 um 01:16 Uhr
wenn einer von einer Immobilien Entwertung von 30% schreibt dann brauch man auch nicht seriös drauf zu antworten…