Neuer Wind an der Bergstraße
Die Anti-Wind-Front an der Bergstraße scheint aufzubrechen (siehe auch “Bergstraße: Don Quijote auf dem Rückzug?“). Nun werden Äußerungen des CDU-Landtagsabgeordneten Peter Stephan bei einer Veranstaltung in Heppenheim folgendermaßen zitiert (Artikel hier und hier):
Stephan kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Forderung seiner Parteifreunde, den Geopark von Windkraftanlagen frei zu halten: Dies sei auch juristisch unhaltbar, und in anderen Geoparks stünden die Anlagen längst. In Wiesbaden gehe man davon aus, dass Vorrangflächen, die derzeit noch ausgeklammert sind, in spätestens zwei Jahren in den Regionalplan aufgenommen werden.
Die SPD an der Bergstraße fordert ein klares Ja zur Windenergie:
“Eine Möglichkeit zur Verbesserung der Situation in der Region ist die
Zulassung von Windrädern hier vor Ort”, meint die SPD-Fraktionsvorsitzende
Katrin Hechler. “Gerade im Moment wird ein neuer wirtschaftlicher
Schwerpunkt in der Region gebraucht. Wir benötigen die sicheren
Arbeitsplätze und die resultierenden Einnahmen!” Daher hofft nun die
SPD-Kreistagsfraktion auf eine sachliche Debatte über mögliche Standorte
hier im Kreis. Auch fordert die SPD, dass die Kreisspitze und die
Landtagsabgeordneten die Städte und Gemeinden unterstützen, die
Vorrangflächen gefunden und beschlossen haben.Gerade die regenerative Energiebranche ist eine Wachstumsbranche und
unsere Chance. Katrin Hechler ist überzeugt, dass wir wieder höhere Löhne
brauchen, dann steigen auch die Steuereinnahmen. Die Wertschöpfung
beispielsweise durch den Bau von Windenergieanlagen hier im Kreis wird
gebraucht. Bisher wurden von der Kreisspitze und der CDU Investitionen in
Millionenhöhe verhindert. Ende des Jahres wurde mit den Stimmen der CDU
und FDP beschlossen, dass das Kapitel Energie aus dem Regionalplan
ausgeschlossen wird. Damit wurde die Schaffung von Vorrangflächen
vermutlich um Jahre vertagt. Vor diesem Hintergrund wird es wenig
glaubwürdig, wenn jetzt davon gesprochen wird, Windkraft sei kein Werk des
Teufels. Diese Umkehr zu Jahresbeginn in der CDU ist erfreulich - nun muss
sie sich aber auch im Handeln niederschlagen. Daher fordert die SPD alle
auf, sich aktiv für die Schaffung von Vorrangflächen für die Nutzung von
Windenergie einzusetzen und eine sachliche Debatte über die Möglichkeiten
der Nutzung der Windenergie zu unterstützen.“Wer in die Pfalz fährt, kann sehen wie sich die Windräder in das
Landschaftsbild einpassen und keine Störung oder gar Gefährdung für Mensch
und Natur darstellen”, berichtet Katrin Hechler. Nun geht es nach Ansicht
der SPD darum, die Weichen zu stellen, damit die Chancen der regenerativen
Energien komplett im Kreis genutzt werden.









