Röttgen bald MetropolSolar-Mitglied?

Der “Sonnenflüsterer” hat schon anläßlich eines Artikels im Tagesspiegel (hier anklicken) vor einigen Tagen behauptet: “Das ist ein Mitgliedsantrag”. Auch wenn sicher noch keine Einigkeit in allen Punkten da wäre, vertritt Röttgen auch im “Bericht aus Berlin” (Bild anklicken) fast ausschließlich MetropolSolar-Positionen. Eigentlich selbstverständlich, in der gegenwärtigen Diskussion aber beachtlich, ist die Feststellung, dass der Atomausstieg geltendes Recht ist und der zugehörige Vertrag von den Kraftwerksbetreibern eigenhändigst unterschrieben wurde. Die Frage ist nur: Wann stellt Röttgen einen Mitgliedsantrag bei MetropolSolar? 

1 Kommentar zu „Röttgen bald MetropolSolar-Mitglied?“

  1. Daniel Bannasch sagt:

    Es gibt ein paar Gründe, weshalb Herr Röttgen vielleicht doch nicht so bald MetropolSolar-Mitglied wird. Der BUND hat heute in einem Schreiben einen davon genannt. Hier das Schreiben:

    Liebe Klimafreundin, lieber Klimafreund,

    Umweltminister Norbert Röttgen überraschte seine Parteifreunde und
    vor allem den Koalitionspartner FDP mit einem realistischeren Blick
    auf die Atomkraft in Deutschland. In Interviews erklärt er, dass AKW
    - nicht erforderlich sind, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen,
    - überflüssig werden, sobald wir 40 % Erneuerbare Energien im
    Stromnetz haben,
    - von der Mehrheit der Bevölkerung ebenso abgelehnt werden wie
    längere Laufzeiten.

    Recht hat er, der Minister. Aber:
    Warum sieht er dann kommentarlos zu, wie EnBW, RWE und Vattenfall
    alles versuchen um ihre unsicheren Uralt-Meiler Neckarwestheim 1,
    Brunsbüttel und Biblis A nicht vom Netz nehmen zu müssen?

    Warum will er 8 Jahre Laufzeitverlängerung, obwohl wir bereits
    deutlich vor dem Jahr 2021 einen Anteil von 40 % Erneuerbare
    Energien am Stromverbrauch haben werden?

    Das passt nicht zusammen. Das ist grüne Verpackung schwarzer
    Politik. Wir wollen keine längeren AKW-Laufzeiten von acht Jahren.
    Auch nicht von acht Monaten. Wir wollen, dass die gefährlichen
    Atomkraftwerke vom Netz gehen. Das bedeutet:
    Kein Wiederanfahren der AKW Brunsbüttel und Krümmel, die Stilllegung
    der AKW Neckarwestheim 1, Biblis A und B und Verzicht auf längere
    AKW-Laufzeiten.

    Darum geht es. Dafür werden wir uns in den nächsten Wochen und
    Monaten einsetzen. Mit Argumenten und Aktionen. Und, wie immer,
    hoffentlich mit Ihrer Hilfe.

    Unterstützen Sie unsere Aktion: „Atomausstieg heißt ABSCHALTEN, Herr
    Röttgen!“ - http://www.bund.net/?id=4566

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