Wir gründen mal einen Verein

Ein so genannter ”energiepolitischer Appell” (Kernbotschaft: “Realistisch bleiben: Deutschland braucht weiter Kernenergie und Kohle“) 41 so genannter mehr oder weniger “wichtiger Männer” und einer so genannten mehr oder weniger “wichtigen Frau” (Anne Lauvergnon vom Atomunternehmen Areva) hat viele Wellen geschlagen. Wollen wir hoffen, dass der Schuss gründlich nach hinten los geht. Immerhin titelte die Financial Times Deutschland gestern mit einem Anti-Atom-Aufkleber “Atomlobby - Nein Danke” mit Angela Merkels Bild in der Mitte.

Initiator des energiepolitischen Appells ist der Verein „Energiezukunft für Deutschland e.V. i.G.“. Im Impressum der Webseite des Vereins ist zu lesen, der Verein

wurde auf Initiative der Energieversorgungsunternehmen E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall Europe im August 2010 gegründet. Gründungsmitglieder sind Mitarbeiter dieser vier Unternehmen. Ziel des Vereins ist es, die gesamtgesellschaftliche Diskussion zum Thema Energiezukunft in Deutschland konstruktiv zu begleiten und als Plattform zur Formulierung grundsätzlicher energiewirtschaftlicher und energiepolitischer Vorstellungen zu fungieren.

Ob man sich über das alles tot lachen oder aufregen soll, lässt sich leicht entscheiden. Lachen ist eindeutig gesünder.

Aus der Region ist übrigens Mitunterzeichner des Appells u.a. ein so genannter Herr Hambrecht von der so genannten BASF. Für die Beteiligung der BASF am regionalen Energiekonzept Rhein-Neckar, das gerade erarbeitet wird, via Energieeffizienzagentur Rhein-Neckar mag sich jeder seinen Teil denken.

Wer einen ganz anderen Appell unterzeichnen möchte, kann das hier tun (Bild anklicken):

1 Kommentar zu „Wir gründen mal einen Verein“

  1. Erhard sagt:

    Man kann dort nicht nur unterschreiben sondern MPS Blogleser müssen dort unterschreiben. Wie sonst sollen 100% Erneuerbare Energien umgesetzt werden wenn wir die Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke nicht abschalten?

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