Energie: Zeit für seriöse Sachpolitik
Erinnern Sie sich noch? Guttenberg? Guttenberg, Karl-Theodor, von und zu? Showmaster. Der, der mit dem Hinweis auf gefallene Soldaten in Afghanistan diejenigen mundtot machen wollte, die seine Lügen entlarvt haben.
Etwas Ähnliches passiert seit Tagen mit der öffentlich zur Schau getragenen Betroffenheit über die Katastrophen in Japan, die missbraucht wird, um eine Diskussion über die Risiken der Atomkraft in Deutschland (und weltweit) als pietätloses Wahlkampfmanöver ins Schmuddeleck zu stellen. Was soll das?
(Es hilft niemand in Japan, wenn hier nicht über Atomkraft diskutiert wird. Kein Tsunami-Opfer wird davon wieder lebendig, für keinen Obdachlosen oder Strahlenbetroffenen werden die Schäden geringer. Das einzige, was etwas bringt, ist konkrete, praktische Hilfe. Und die soll geleistet werden, so gut als möglich.)
Und jetzt kommt auch noch Wirtschaftsminister Brüderle und sagt das, was alle dachten, aber niemand denken sollte: Dass das AKW-Moratorium ein Wahlkampfmanöver ist (Protokollauszug hier, Kommentar hier anklicken).
In Deutschland ist es mehr als Zeit, die Showmaster, Taktierer und Lügner nach Hause zu schicken, den Umbau der Energieversorgung zum absoluten Dauer-Topthema auf allen Ebenen zu machen und seriöse, fundierte, kontinuierliche Sachpolitik zu betreiben. Und das bedeutet: Weichenstellung für 100% erneuerbare Energien bei allen Entscheidungen, weil es dazu keine ernst zu nehmende Alternative gibt! In den Privatenhaushalten, den Unternehmen, den Kommunen, den Kreisen, den Bundesländern und auf Bundesebene. Die technischen, strukturellen und rechtlichen Hürden sind beträchtlich, aber sie müssen genommen werden. Eine nach der anderen. Mit einem klaren Ziel vor Augen: 100%.









