Welchen Rahmen braucht der Strommarkt?

Das EEG war ein Gesetz um den konventionellen Strommarkt mit erneuerbaren Energien aufzubrechen. Das Gesetz ist die weltweit erfolgreichste (und vielfach kopierte) Rahmensetzung zum Ausbau Erneuerbarer Energien. Das EEG war wesentlich erfolgreicher, als selbst viele Optimisten es vermutet hatten. Damit sind eine Reihe von Problemen entstanden, die nun gelöst werden müssen, damit die Entwicklung weitergehen kann. Schon seit vielen Jahren war klar, dass das EEG allein nicht ausreicht. Das Gesetz war nie darauf auslegt, alle Probleme zu regeln, die bei einem hohen Anteil von fluktuierenden Strom aus Wind und Sonne - unseren Hauptenergiequellen der Zukunft - entstehen.

Das Institut für Zukunftsenergiesysteme (IZES) hat nun eine neue Studie zum Marktdesign für einen Strommarkt mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) und von Greenpeace erstellt (Bild anklicken). Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die “12 Thesen zur Energiewende” von Agora und die Präsentation “Bürger, Netze und Erneuerbare” von Dr. Peter Ahmels von der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

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