Archiv für 20. November 2013

22.11.: MPS Energie Gespräch Bergstraße Energiemarkt und dezentrale Energiewende

Mittwoch, 20. November 2013

Welche Vorschläge für eine Reform von Energiemarkt und EEG sind tauglich, um uns auf dem Weg zu 100% erneuerbaren Energien voran zu bringen? Zu diesem Thema veranstalten wir ein MPS Energie Gespräch Bergstraße am 22. November 2013 um 18 Uhr in Bensheim: “Neuen Energiemarktordnung für eine dezentrale Energiewende” mit dem Referenten Dr. Fabio Longo, Rechtsanwalt mit Spezialisierung Energierecht und Mitglied im Vorstand von EUROSOLAR (siehe auch hier).

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den Beitrag “Die großen Linien stimmen nicht“, der sich auf den Entwurf der Koalitionsarbeitsgruppe Energie vom 9.11.2013 bezieht.

Sie sind herzlich eingeladen am MPS Energie Gespräch teilzunehmen. Wenn Sie kommen möchten, tragen Sie sich bitte in den folgenden Doodle ein, damit wir besser planen können (hier anklicken).

MetropolSolar wird von mehr als 250 Mitgliedern getragen, darunter Einzelpersonen, Organisationen, MandatsträgerInnen, Kommunen und Unternehmen. Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied von MetropolSolar werden, wenn Sie es nicht schon sind - damit wir auch in Zukunft unabhängige Informationen, Beratung, Vernetzung, MPS Energie Gespräche und andere Energie-Treffpunkte für engagierte Akteure für 100% erneuerbare Energien anbieten können :-)

Für mehr Infos klicken Sie bitte die hinterlegten Links in diesem Beitrag an.

Jurassic Markt - Preis der Kohle

Mittwoch, 20. November 2013

Dass die großkoalitionären Verfechter von Solidarität, ArbeitnehmerInnen-Interesssen und christlich-sozial-demokratischen Markt-Grundwerten Atomkraftwerke nicht sofort abschalten und von der Kohle auf Jahrzehnte nicht weg wollen, obwohl die Alternativen da sind, ist eine Schande und wäre ein massiver Verstoss gegen eigene Prinzipien - sofern irgendjemand diese Prinzipien ernst nehmen würde (siehe auch “SPD-Grundwerte: Das RWE entscheidet“, “Die großen Linien stimmen nicht” und ”Weiter machen: Energiewende jetzt!“).

Erpresser unterwegs

Jahrzehntelang haben die großen Energieversorger und ihre politischen Helfer den Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien verzögert, so gut es ging (siehe auch “Energielobbyisten gehen im Kanzleramt ein und aus“, “Die Kraftwerkslobby am Ohr der Kanzlerin“, “Die Schlacht um Strom” und “Transparenz im Energie-Lobbyland“): Beim Atomausstieg mit der Stromlücke gedroht, den Atomausstieg wieder rückgängig machen lassen (siehe dazu: Hermann Scheer 14 Tage vor seinem plötzlichen Tod) und auf Biegen und Brechen den Neubau von Kohlekraftwerken gegen Widerstände in der Bevölkerung durchgedrückt. Jetzt jammern sie über die schlechte Ertragslage (obwohl der Strom schon lange im Voraus verkauft ist, hier anklicken) und drohen während der Koalitionsverhandlungen öffentlichkeitswirksam mit Kraftwerksabschaltungen und Arbeitsplatzabbau (siehe auch: “RWE und Co. am Abgrund“).

Was ist das Ziel? Jurassic Markt!

Was ist das Ziel? Den Ausbau der Erneuerbaren Energien-Nutzung zu beenden und Kapazitätsmärkte u.a. für die Kohle-Dinos zu erpressen, um unrentable Kraftwerke länger am Netz zu halten. Mit diesem “Jurassic Markt” wird das fossile Zeitalter verlängert, statt die atomarfossilen Energien so schnell wie möglich ins Museum zu verbannen - inklusive Erdöl und Erdgas (siehe auch: “BASF - The Oil & Gas Company“).

Was ist sicher preiswert und fördert den Frieden?

“Was ist sicher, preiswert und fördert den Frieden?” ist der Titel eines Infoblatts von IPPNW (hier anklicken). Atomarfossile Energien sicher nicht! Wer meint erneuerbare Energien seien teuer, sollte sich immer den Preis der “Alternativen” vor Augen halten (siehe auch “IPPNW fordert eine ehrliche Kostendiskussion” und “Atomarfossile an den Markt heranführen!“)

Der Preis der Kohle

Heute eine ZDF-Doku zum hohen Preis der Kohle, natürlich zur besten Sendezeit :-) , wo alle schon gut schlafen (für Hintergrundinfos hier anklicken und für Trailer hier anklicken):

Wenn Sie jetzt was tun wollen, schreiben Sie an Mitglieder der SPD. Bild anklicken für eine Compact-Aktion: