Wind und Netze für die Energiewende

Zwei Beiträge zum Thema Erneuerbaren Energien-, insbesondere Windkraft-, und Stromnetz-Ausbau: Eine “Zur Sache”-Diskussion im Regionalfernsehen RNF mit starker MetropolSolar-Beteiligung - wie so oft steht nicht überall MetropolSolar drauf, wo MetropolSolar drin ist :-) (Bild anklicken zum Anschauen)…

…und ein Vortrag des Netzspezialisten Prof. Jarass, der eine konträre Position zum parteiübergreifenden Konsens zum Netzausbau vertritt:

Zum Thema siehe auch “Kasperletheater der Tri-Tra-Trassenfreunde“, “Wind gewinnt“, “Wie es gehen könnte” und “Eine Frage mit Sprengstoff: Wem nutzt es?

1 Kommentar zu „Wind und Netze für die Energiewende“

  1. harald p. sagt:

    Also zur Sache.

    1. Video, ab der 33.Minute: Was Herr Wolfgang Rauffelder (bitte Entschuldigung, wenn ich den Namen falsch schreibe) über die Maßnahmen in Baden Württemberg sagt, klingt vernünftig, weil notwendig.

    Regenerative Energien, E-Autos, ein Klimaschutzgesetz, Wärmedämmung usw. - dass sich genau diese Sachen endlich auf breiter Front durchsetzen, darauf müssen wir unsere Hoffnungen und Handlungen konzentrieren.

    Inzwischen haben wir ja gar nicht mehr August 2015 und die heiße Sonne, von der der Moderator am Anfang spricht, ist gerade wirklich nicht unser “Problem” - aber dass wir gerade immer noch zwischen 5 und 10 Grad Celsius zu Weihnachten haben, sagt denke ich viel über die Klima-Schieflage auf unserem Planeten aus.

    Der Appell: Es wird Zeit, dass sich was ändert.
    Der Grund zur Hoffnung: Die auf der UN-Weltklimakonferenz in Paris beschlossenen Maßnahmen. Auf 1,5 Grad soll die Weltweite Erwärmung begrenzt werden, und diesmal sind weltweit alle Länder in der Pflicht. UNd die reichen Nationen haben sich außerdem verpflichtet, den armen zu helfen. Ich finde das ermutigend; vielleicht gibt es doch noch einen Grund, an die Menschheit zu glauben?

    Nur ein paar Zahlen, die zeigen, wie sehr es nötig ist, dass wir Menschen uns ändern, und zwar jeder einzelne von uns:

    - In Zentralafrika gibt es eine Region namens Tschad, aus der bekannt geworden ist, dass dort in der Dürrezeit bis zu 58 Grad Celsius herrschen. 58! Zusätzlich droht die zentrale Wasserquelle dort, der Tschadsee, völlig zu auszudörren.

    - Im südlichen Pazifik gibt es einen Inselstaat namens Kiribati, der von etwa 100.000 Leuten bevölkert ist. Da die Inseln schon jetzt zu versinken drohen, müssen alle diese Leute umgesiedelt werden. Das zeigt, dass wir mit dem “Flüchtlingsproblem” noch ganz am Anfang von schlimmstenfalls einer Bewegung von globalem Ausmaß stehen!

    - Auf den Philiüüinen sind 2013 schon über 6.000 Menschen durch einen Taifun namens Haiyan gestorben.

    All das ins unverantwortlich! Jeder einzelne muss sein Handeln ändern! “Umdenken” ist angesagt, und dass die Weltpolitik jetzt endlcih mit gutem Beispiel voran geht, sollte uns alle inspirieren.

    Meine persönlichen Maßnahmen:

    - kein Auto, nur öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad (geht aber nur in der Stadt, das gebe ich zu)
    - Nahrungsmittel aus nachhaltigem Anbau, Bioware oder direkt vom Markt, also regionalen Erzeugern
    - meinen Strom habe ich vor zwei Jahren auf Ökostrom (zur Naturstrom AG) umgestellt, und insbesondere das empfehle ich allen Deutschen! Denn das ist nicht nur “was fürs Gewissen”, sondern nicht einmal teurer als der normale Strom.

    Der Anteil von den regenerativen Energien, auf die in Baden-Württemberg wohl so viel Gewicht gelegt wird, liegt deutschlandweit aktuell bei nur ca. 25%. Leute, schaut euch unter https://www.naturstrom.de/privatkunden/ doch einfach mal den voraussichtlichen Preis eurer Stromrechung an und ihr werdet merken, dass man auf nichts verzichten muss! Und wenn erst einmal genug Leute wechseln, dann werden die über 60% an schädlichem Kohle- und Atomstrom endlich der Vergangenheit angehören.

    Ich würde es mir wünschen. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben. In einem Nachrichtenmagazin habe ich gelesen, dass die Geburtenrate steigt - oib die Leute vielleicht auch einfach an ihre Kinder dneken…?

    Grüße von Harald

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