Archiv für Februar 2016

VOLLER ENERGIE 2016

Montag, 29. Februar 2016

VOLLER ENERGIE 2016 war ein voller Erfolg - ein gemeinschaftlicher Erfolg aller Beteiligten des MetropolSolar-Netzwerks!

Darauf lassen jedenfalls die vielen Rückmeldungen von TeilnehmerInnen schliessen: sie fühlen sich durch die Konferenz bestens informiert, durch neue Gedanken und Konzepte angeregt, mit Gleichgesinnten positiv verbunden und emotional gestärkt - für die weitere Arbeit für 100% Erneuerbare Energien in Bürgerhand.

Undenkbar ohne das in 10 Jahren entstandene, ausgedehnte MetropolSolar-Netzwerk und die Bereitschaft, sich ohne Anspruch auf eine unmittelbare Gegenleistung in dieses Netzwerk einzubringen. Dank an alle ReferentInnen, Gerade- und QuerdenkerInnen, ModeratorInnen, TeilnehmerInnen und HelferInnen für zwei sehr lebendige, ent :-) spannende und kommunikative Tage.

Nach und nach werden wir die Dokumentation der Veranstaltung für die KonferenzteilnehmerInnen und für MetropolSolar-Mitglieder verfügbar machen und bitten noch um etwas Geduld.

Hier schon einmal auf vielfachen Wunsch die Folien von Prof. Keilen zum EEG-Referentenentwurf (Bild anklicken):

(more…)

Schulversagen kein Karrierehindernis

Sonntag, 28. Februar 2016

VOLLER ENERGIE 2016: 100% Erneuerbare 2030 - Wer macht das Spiel?

In der Masse und Komplexität der Veröffentlichungen zum Thema Energie und Klima ist es nicht immer ganz leicht den Überblick zu behalten. Deshalb gibt es hier Hinweise auf ein paar ganz einfache Rechnungen: Bundesregierung, MetropolSolar, Bundesverband Erneuerbare Energien, Tony Seba, Bill Gates und Greenpeace. Zauberwort: Komplexitätsreduktion.

(more…)

EEG-Entwurf: Die Ziele sind das Problem

Freitag, 12. Februar 2016

Eine nicht ganz offizielle und nicht mehr ganz frische EEG-Entwurfsfassung vom 7.12.2015 (hier anklicken), die aber dennoch geeignet ist, um die völlig verkehrte Richtung deutlich zu machen, in die die derzeitige Bundesregierung steuert.

Im ersten Abschnitt - gleich unter nach unter Überschrift “A. Problem und Ziel” - ist zu lesen: “Als zentraler Baustein der Energiewende soll der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch von derzeit rund 33 Prozent auf 40 bis 45 Prozent im Jahr 2025 und auf 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035 steigen.”

Eigentlich müsste es in der Überschrift zum ersten Abschnitt des EEG-Entwurfs heissen “Die Ziele sind das Problem” oder “Probleme sind das Ziel”. Was werden die bremsen müssen und sich gegen den weltweiten Trend stellen, um diese Ziele zu erreichen! Das Ausmass an Planwirtschaft erinnert an Ostdeutschland kurz vor dem Zusammenbruch des DDR-Regimes.

Warum die von der Regierung definierten Ziele durchaus als Anzeichen eines gefährlichen Realitätsverlusts betrachtet werden können, findet sich unter anderem bei Tony Seba “Clean Disruption of Energy and Transportation” und der “Energiewende auf dem Bierdeckel” (Vorträge auf Youtube hier anklicken).

Siehe zum Thema auch den Blogbeitrag “EE-Ausschreibungen für (fast) alles”.

Und: falls jemand eine aktuellere Fassung von Arbeitspapieren zum EEG hat, gerne an info@metropolsolar.de